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Update Arbeitsrecht 2018/2019

Neuester Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung

 

  • Arbeitsrecht und „GroKo“: Neue Regeln für die Befristung von Arbeitsverhältnissen sowie Rückkehrrecht aus Teilzeit
  • Neues Datenschutzrecht seit 28.05.2018
  • Anspruch auf Auskunft nach Entgelttransparenzgesetz
  • Neues vom BAG zur Arbeitnehmer-Überwachung
  • Betriebsratsmitglied: Vergütungsanpassung
  • Betriebsratsmitglied: Begünstigung durch Aufhebungsvertrag
Termine Ort Referenten
10.01.2019 Steigenberger Hotel Köln
Habsburgerring 9 – 13
50674 Köln
Daniel Hartmann
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Köln
15.01.2019 Steigenberger Airport Hotel
Unterschweinstiege 16
60549 Frankfurt/Main
Hans Reinholz
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Frankfurt/Main
22.01.2019 Steigenberger Graf Zeppelin
Arnulf-Klett-Platz 7
70173 Stuttgart
Heinz Herberth
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Stuttgart

Zum Thema:

Die „GroKo“ ist da: Der Gesetzgeber wird nach den Aussagen im Koalitionsvertrag das Recht der Befristung von Arbeitsverhältnissen neu aufstellen. Worauf müssen sich Arbeitgeber einstellen, wenn sie weiterhin rechtssicher Arbeitsverhältnisse befristen wollen?
Ferner liegt bereits der Gesetzesentwurf über das Recht zur befristeten Teilzeit („Brückenteilzeit“) vor. Das Arbeitsrecht gerät also mal wieder zusätzlich zu den bereits in Kraft getretenen Bestimmungen des Entgelttransparenzgesetzes und den seit 23.05.2018 geltenden Veränderungen im Datenschutzrecht in Bewegung.

Ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung werden daher die geplanten sowie die bereits in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen sein.

Arbeitsrecht ist zudem Richterrecht: In weiten Teilen des Arbeitsrechts bleibt es den Richtern überlassen, Lösungen zu finden und im Fall gänzlich fehlender Regelungen, eigene Grundsätze aufzustellen und damit Recht zu schaffen. Damit spielt das Richterrecht bei der Fortentwicklung des Arbeitsrechts eine große praktische Rolle. Für die Rechtsprechung der unteren Instanzgerichte und damit für jeden, der in der betrieblichen Praxis Arbeitsrecht anzuwenden hat, gibt das BAG und zunehmend der EuGH die Richtung vor. Nur in Kenntnis dieser Rechtsprechung können Personalverantwortliche, aber auch Betriebsräte in ihrer täglichen Arbeit folgenschwere Fehler vermeiden.

Der zweite Teil der Veranstaltung wird sich daher mit der aktuellen Rechtsprechung des BAG, aber auch des EuGH auseinandersetzen. Selbstverständlich erhalten Sie umfassende Seminarunterlagen, die Ihnen die (Nach-) Arbeit als Personalverantwortlicher oder Betriebsrat vereinfachen und Sie „up-to-date“ halten!

 

Folgende aktuelle Rechtsprechung wird u.a. Gegenstand des Seminars sein:

BAG, Urteil vom 08.05.2018 – 9 AZR 578/17
Rundung von bruchteiligen Urlaubstagen

BAG, Urteil vom 25.04.2018 – 7 AZR 520/16
Befristung einer Arbeitszeiterhöhung – Inhaltskontrolle

BAG, Urteil vom 21.03.2018 – 7 AZR 590/16
Betriebsratsmitglied – Aufhebungsvertrag – Begünstigung

BAG, Urteil vom 21.02.2018 – 7 AZR 496/16
Betriebsratsmitglied – Vergütungsanpassung

BAG, Urteil vom 21.02.2018 – 7 AZR 765/16
Befristung – Vertretung – Rechtsmissbrauch

BAG, Urteil vom 14.12.2017 – 2 AZR 86/17
Außerordentliche Kündigung – Arbeitspflicht nach Stellung eines Auflösungsantrags

EuGH, Urteil vom 29.11.2017 – C-214/16 (King)
Urlaubsabgeltung nach Ende einer „Scheinselbstständigkeit“

BAG, Urteil vom 27.07.2017 – 2 AZR 681/16
Überwachung mittels Keylogger – Verwertungsverbot

BAG, Urteil vom 18.10.2017 – 10 AZR 330/16
Versetzung – Verbindlichkeit einer unbilligen Weisung

BAG, Urteil vom 16.05.2017 – 9 AZR 572/16
Kein Schadensersatz in Geld wegen nicht gewährter Urlaubstage im bestehenden Arbeitsverhältnis – Altersteilzeit

BAG, Urteil vom 27.04.2017 – 2 AZR 67/16
Sozialauswahl – Bezug von Regelaltersrente

BAG, Urteil vom 02.11.2016 – 10 AZR 596/15
Teilnahme an einem Personalgespräch während Arbeitsunfähigkeit

TEILNEHMERKREIS:
Sämtliche Veranstaltungen sind sowohl für Personalverantwortliche als auch für Betriebsräte und Personalräte konzipiert. Es handelt sich um Seminare gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG/§ 46 Abs. 6 BPersVG sowie um Pflichtfortbildungen nach § 15 FAO. Die abschließende Entscheidung sowie Anerkennung bleibt jedoch der für den Teilnehmer zuständigen Anwaltskammer vorbehalten.

SEMINARABLAUF:
Die Seminare beginnen jeweils um 9.00 Uhr und enden gegen 17.00 Uhr. Die Veranstaltungen werden an allen Veranstaltungstagen von einem gemeinsamen Mittagessen sowie zwei Kaffeepausen unterbrochen. Die Referenten stehen den Teilnehmern selbstverständlich auch in den Pausen zum fachlichen Austausch zur Verfügung.

ANMELDEBEDINGUNGEN:
Die Teilnahmegebühr beträgt  € 480,00 zzgl. 19 % MwSt. Hierin sind die Tagungsgetränke, ein Mittagessen und die Tagungsunterlagen enthalten. Nach Eingang Ihrer Anmeldung senden wir Ihnen unverzüglich die Anmeldebestätigung/Rechnung zu. 

Bei Stornierung der Anmeldung bis zu 21 Tage vor dem Veranstaltungstermin wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 40,00 zzgl. 19 % MwSt. fällig. Bei späteren Abmeldungen bzw. bei Nichterscheinen des Teilnehmers ist die volle Seminargebühr zu zahlen. Eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers ist jederzeit möglich. An-/Abmeldungen sollten schriftlich erfolgen.