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Update Arbeitsrecht 2017/2018

Neuester Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung

 

  • Reform des AÜG: erste Erfahrungen
  • Seit 06.07.2017 in Kraft: das Entgelttransparenzgesetz
  • Schwerpunkt Befristung: Neues vom BAG
  • Rechtsstellung Schwerbehinderter: das Bundesteilhabegesetz kommt
  • Betriebsbedingte Kündigung: das BAG setzt Grenzen
  • Neues vom BAG zur Arbeitnehmer-Überwachung
  • Der Betriebsübergang und die Information hierüber
  • Neues zur betrieblichen Mitbestimmung
Termine Referenten
07.12.2017 Novotel Frankfurt City
Lise-Meitner-Straße 2
60486 Frankfurt/Main
Hans Reinholz
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Frankfurt/Main
14.12.2017 Steigenberger Graf Zeppelin
Arnulf-Klett-Platz 7
70173 Stuttgart
Heinz Herberth
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Stuttgart
11.01.2018 Steigenberger Hotel Köln
Habsburgerring 9 – 13
50674 Köln
Barbara Köckemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht, Köln
17.01.2018 Steigenberger Hotel Hamburg
Heiligengeistbrücke 4
20459 Hamburg
Barbara Köckemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht, Köln

Zum Thema:

„Arbeitsrecht ist Richterrecht“: Das deutsche Arbeitsrecht ist geprägt durch eine Vielzahl von Einzelgesetzen mit vielen unbestimmten Rechtsbegriffen. Ständig neue Gesetzgebungsreformen, die oftmals auf den Einzelfall zugeschnitten sind und ein klares Konzept vermissen lassen, machen es noch schwerer, einen arbeitsrechtlichen Fall nur anhand des Gesetzes zu lösen.

In weiten Teilen des Arbeitsrechts bleibt es also den Richtern überlassen, Lösungen zu finden und im Falle gänzlich fehlender Regelungen, eigene Grundsätze aufzustellen und damit Recht zu schaffen. Damit spielt das Richterrecht bei der Fortentwicklung des Arbeitsrechts eine große praktische Rolle. Für die Rechtsprechung der unteren Instanzgerichte und damit für jeden, der in der betrieblichen Praxis Arbeitsrecht anzuwenden hat, gibt das Bundesarbeitsgericht die Richtung vor. Nur in Kenntnis dieser Rechtsprechung können Personalverantwortliche, aber auch Betriebsräte in ihrer täglichen Arbeit folgenschwere Fehler vermeiden.

Zusätzlich werden im Rahmen unserer eintägigen Seminarveranstaltung aktuelle und geplante Gesetzesänderungen vorgestellt, wie die zum 01.04.2017 in Kraft getretenen Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (erste Erfahrungen), das seit dem 06.07.2017 geltende Entgelttransparenzgesetz sowie die Änderungen im Schwerbehindertenrecht (SGB IX) mit Ausblick auf das zum 01.01.2018 in Kraft tretende Bundesteilhabegesetz.

Selbstverständlich erhalten Sie umfassende Seminarunterlagen, die Ihnen die (Nach-)Arbeit als Personalverantwortlicher oder Betriebsrat vereinfachen und Sie up-to-date halten!

 

Folgende aktuelle Rechtsprechung wird u.a. Gegenstand des Seminars sein:

BAG, Urteil vom 27.07.2017 – 2 AZR 681/16
Überwachung mittels Keylogger – Verwertungsverbot

BAG, Beschluss vom 14.06.2017 – 10 AZR 330/16
Versetzung – Verbindlichkeit einer unbilligen Weisung

BAG, Urteil vom 27.04.2017 – 2 AZR 67/16
Sozialauswahl – Bezug von Regelaltersrente

BAG, Urteil vom 23.03.2017 – 6 AZR 705/15
AGB – Kündigungsfrist in der Probezeit – Auslegung

BAG, Urteil vom 02.03.2017 – 2 AZR 546/16
Ordentliche betriebsbedingte Änderungskündigung – Änderung des Anforderungsprofils

BAG, Beschluss vom 21.02.2017 – 1 ABR 12/15
Mitbestimmung bei betrieblicher Lohngestaltung – Gehaltsanpassung

BAG, Urteil vom 18.01.2017 – 7 AZR 236/15
Befristung – Altersgrenze 60. Lebensjahr – Wunsch des Arbeitnehmers

BAG, Urteil vom 18.01.2017 – 7 AZR 205/15
Anpassung der Vergütung von Betriebsratsmitgliedern

BAG, Urteil vom 15.12.2016 – 8 AZR 612/15
Betriebsübergang – Unterrichtung – Widerspruch

BAG, Beschluss vom 14.12.2016 – 7 ABR 8/15
Betriebsrat – Freistellung von Rechtsanwaltskosten

BAG, Urteil vom 14.12.2016 – 7 AZR 688/14
Befristung – vorübergehender Bedarf

BAG, Urteil vom 20.10.2016 – 2 AZR 395/15
Außerordentliche Kündigung – verdeckte Überwachung

 

TEILNEHMERKREIS:
Sämtliche Veranstaltungen sind sowohl für Personalverantwortliche als auch für Betriebsräte und Personalräte konzipiert. Es handelt sich um Seminare gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG/§ 46 Abs. 6 BPersVG sowie um Pflichtfortbildungen nach § 15 FAO. Die abschließende Entscheidung sowie Anerkennung bleibt jedoch der für den Teilnehmer zuständigen Anwaltskammer vorbehalten.

SEMINARABLAUF:
Die Seminare beginnen jeweils um 9.00 Uhr und enden gegen 17.00 Uhr. Die Veranstaltungen werden an allen Veranstaltungstagen von einem gemeinsamen Mittagessen sowie zwei Kaffeepausen unterbrochen. Die Referenten stehen den Teilnehmern selbstverständlich auch in den Pausen zum fachlichen Austausch zur Verfügung.

ANMELDEBEDINGUNGEN:
Die Teilnahmegebühr beträgt  € 480,00 zzgl. 19 % MwSt. Hierin sind die Tagungsgetränke, ein Mittagessen und die Tagungsunterlagen enthalten. Nach Eingang Ihrer Anmeldung senden wir Ihnen unverzüglich die Anmeldebestätigung/Rechnung zu. 

Bei Stornierung der Anmeldung bis zu 21 Tage vor dem Veranstaltungstermin wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 40,00 zzgl. 19 % MwSt. fällig. Bei späteren Abmeldungen bzw. bei Nichterscheinen des Teilnehmers ist die volle Seminargebühr zu zahlen. Eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers ist jederzeit möglich. An-/Abmeldungen sollten schriftlich erfolgen.